FC Porto gegen BVB Live-stream

FC Porto gegen BVB Live-stream
EL: Runde der letzten 32Spiel 2
Donnerstag, 25. Februar, 22:05
Estádio do Dragão
Nach dem Erfolg im Hinspiel geht Borussia Dortmund mit einem beruhigenden Vorsprung ins
Rückspiel der Runde der letzten 32 der Europa League beim FC Porto.
Aber: Der BVB hat keine guten Erinnerungen an Portugal.

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hummels

FürBorussia Dortmundbeginnt die Zeit der Reifeprüfungen. Binnen zwei Wochen stehen zwei Duelle in derEuropa League mit dem FC Porto sowiedie Bundesliga-Spitzenspiele gegenLeverkusenund denFC Bayernan.

 Donnerstag (19.00 Uhr/Sky)gegen den portugiesischen Spitzenclub will der BVB ein Zeichen setzen.

  • BVB gegen Porto:Live-Stream von “SkyGo”

Nächster Sieg für Borussia Dortmund in der Rückrunde: Der BVB siegt auch bei Bayer Leverkusen – und kassiert schon wieder kein Tor. In fünf Bundesliga-Spielen im neuen Jahr ließ die Elf von Thomas Tuchel keinen Treffer zu. Wie der Trainer sein Team noch stärker gemacht hat und was Dortmund dem FC Bayern aktuell voraus hat.

Noch immer sind es acht Punkte Rückstand auf TabellenführerBayern München. Und doch scheint Borussia Dortmund in der Rückrunde gegenüber den Bayern in den Köpfen der Fans aufzuholen – und das hat seinen guten Grund.

Nach einer katastrophalen letzten Saison spielte der BVB unter Neu-Trainer Thomas Tuchel eine überragende Hinrunde. Mit 47 Toren stellten die Westfalendie beste Offensive der Liga- das Stimmungsbildin Dortmundwar zur Weihnachtszeit ausnahmslos positiv.

Dennoch waren sich im Umfeld der Borussen vor Beginn der Rückrunde alle einig, dass das Potential der Mannschaft noch nicht ausgeschöpft ist. Daran wurde nun erfolgreich gearbeitet. Und auch in anderen Aspekten scheinen die Dortmunder den Bayern aktuell überlegen.

1. Defensive Stabilität

Der BVBhatte in der Hinrunde ein Abwehrproblem. In 17 Spielen kassierten die Dortmunder 23 Gegentore und bildeten so mitSchalke 04, Mainz 05 und demHamburger SVnur die siebtbeste Verteidigung.

Eindeutig zu wenig für die Ansprüche von Tuchel und seinem Trainerteam.Im Trainingslagerwurde vor allem am defensiven Grundverhalten gearbeitet. In nahezu jeder Übung standen Ball- und Passsicherheit im Mittelpunkt – das zahlt sich nun aus.

Zwar erzielt der BVB in der Rückrunde weniger Tore (1,4 zu 2,76). Deutlich augenscheinlicher ist allerdings die urplötzliche Sicherheit in der Abwehr. In den fünfBundesliga-Spielen im neuen Jahr musste die Schwarz-Gelben erst einen Gegentreffer einstecken (0,2 zu 1,37), die Bayern dagegen schon drei.

Der risikobehaftete Offensivfußball, der Dortmund in der Hinrunde ein ums andere Mal in Konter laufen ließ, ist Geschichte. Stattdessen steht die defensive Stabilität im Vordergrund – ganz nach dem Motto “offense wins games, defense wins championships”.

2. Gute Stimmung im Kader

Die Atmosphäre bei den Borussen im Kader ist prächtig. Vor der Saison hatte Tuchel seiner Mannschaft versichert, dass bei ihm Trainingsleistung zählt. Noch heute wird der Schwabe nicht müde zu betonen, dass jeder einzelne Spieler im Kader sehr wichtig ist.

Und Tuchel unterstreicht seine Worte mit Taten. Selbst der bereits abgeschriebene Moritz Leitner konnte durch herausragende Leistungen im Winter-Trainingslager auf sich aufmerksam machen. Nun erhält er immer mehr Einsatzminuten – amSonntag stand er in Leverkusengar in der Startelf.

Tuchel genießt bei seiner Mannschaft eine hohe Akzeptanz. Jeder Spieler weiß, dass er Bestandteil des momentanen Erfolges ist. Der gesamte Verein ist im Vergleich zum vergangenen Jahr nochmals deutlich zusammengerückt.

Diese Wohlfühloase bei Borussia Dortmund kann bei den Bayern dagegen aktuell nicht beobachtet werden. Es wird mehr über Noch-Ttrainer Pep Guardiola als über sportliche Leistungen der Mannschaft geredet.

Mit der Rückkehr von Franck Ribéry und Mario Götze steigt der Konkurrenzkampf, einige Stars werden sich so nur auf der Bank wiederfinden. Ärger undschlechte Launeim Team der Münchner scheinen vorprogrammiert.

3. Wenige Verletzungen

Die vergangene Saison kann sportlich zweifelsfrei als Seuchenjahr der Borussen bezeichnet werden. Die schwachen Ergebnisse waren aber auch eine Konsequenz aus dem schier unfassbaren Verletzungspech Dortmunds.

Doch dieses Jahr ist dasGlückan die Strobelallee zurückgekehrt. Tuchel hat kaum Spielerausfälle zu beklagen und kann meist auf einen weitgehend kompletten Kader zurückgreifen. Selbst der LangzeitverletzteNuri Sahin ist zurückund konnte bei seinem Debüt gegen den FC Porto gleich vollends überzeugen.

Bei der Dreifachbelastung der Dortmunder ist dies ein großer Vorteil. Tuchel kann nach Belieben rotieren und so immer wieder auf frische und leistungsstarke Spieler zurückgreifen. Den aktuellen Ausfall von Sokratis werden nun Sven Bender und Neven Subotic auffangen.

Ganz anders die Situation bei BayernMünchen. In den nächsten Wochen mussGuardiola in der Defensive gehörig improvisieren. Mit Javi Martinez, Jerome Boateng und Holger Badstuber fehlen aktuell drei defensive Stammkräfte verletzungsbedingt. An Rotation ist nicht zu denken. Beim BVB läuft es. Das defensive Problem aus der Hinrunde wurde zur eigenen Stärke in der Rückrunde umgewandelt. Aktuell sind es acht Zähler Rückstand auf die Bayern. Doch punktet der BVB weiterhin so konstant, kann Verletzungen vermeiden und die Stimmung hochhalten, scheint ein Angriff noch in diesem Jahr mehr als realistisch.